Karl Pferdinand und die „Kleinen Traber“

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Revuebeitrag zum 120-Jahre-Jubiläum in Karlshorst

Am 6.Juni 2015 wurde im Kulturhaus Berlin-Karlshorst das 120-jährige Jubiläum des Stadtteils gefeiert. Karl Pferdinand, unser sympathisches Pferd, das den ‚Kleinen Stern‘ schon lange bewundert, fasste die Gelegenheit beim Schopf, endlich einmal auch selbst mitwirken zu können. Denn das putzmuntere Pferd bekam einen Brief von den Kindern der Kita „Kleine Traber“. Es wurde von ihnen eingeladen, vorbeizugallopieren. Und schon war der Beitrag zu dieser Revue geboren. Christian Liebisch erzählt genauer, wie es dazu kam. Den Beitrag könnt Ihr oben hören:

Es gibt ein Pferd namens Karl. Dieses Pferd wohnt irgendwo auf dem Bauernhof und bekommt tatsächlich einen Brief aus der großen Stadt von den Kleinen Trabern in Karlshorst. Die wohnen nämlich neben der Trabrennbahn und die möchten den Karl gern bei sich haben bei dem Fest. Und er solle doch bitte auch ein paar Freunde mitbringen, je mehr, desto besser. So steht es jedenfalls in dem Brief.

Deswegen wandert Karl los und fragt zuerst die Schweinchen. Die Schweinchen fragen erst mal nach, ob’s da auch was zu futtern gibt, bei dem Fest in Karlshorst. Natürlich gibt’s da was zu futtern. Dann werden die Ziegen gefragt. Die Ziegen wollen natürlich immer was zu meckern haben, kommen an einen See, und dort fragen sie die Enten, ob sie mitkommen wollen. Schon sind sie wieder unterwegs, und die Katzen kommen auch noch mit ins Boot.

Und schon sind sie in der Stadt, und dann sind sie auch richtig platt. Sie liegen alle auf dem Boden und müssen dann einmal von Karl gezwickt werden. Und es stellen sich dann keine Schweine und Ziegen und Enten mehr vor, sondern es stellen sich die Kinder der Kleinen Traber vor. Dass man merkt, aha Karlshorst, da gibt’s auch Kinder. Die sind präsent, und die stellen sich auch in dieser Revue vor.

Im Wesentlichen haben die Kinder die Bühnenmusik mitgestaltet, und die Kulissen haben sie mitgestaltet. Wir haben Beiträge der Kinder, Geräusche, Textbeiträge aufgenommen. Die grafischen Grundformen, Dreieck, Viereck, Kreis, haben sie mit Mustern gestaltet. Alle Kinder haben da zwei oder drei Blätter abgeliefert. Die wurden eingescannt. Und dann wurde aus diesen Elementen, man kann sich das so vorstellen wie Bausteine, visuell Kulissen gebaut. Und diese Visuals, die liefen parallel zur Bühnenshow, so dass die Beiträge der Kinder, die über die ganzen Wochen entstanden sind, da mit auf der Bühne präsent waren. Dieser gemeinsame Entstehungsprozess war ein ganz wichtiger Aspekt bei der Gestaltung dieses Revue-Beitrags.